Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten bei

1. Aus- und Weiterbildung


Zahlung auf Rechnung oder in Monatsraten

Bei Anmeldung wird eine Anmeldegebühr in Höhe von 25,00 Euro fällig. Die Restsumme ist in monatlichen Raten über die Dauer der Ausbildung, in gleichen Teilen, oder als einmalige komplette Zahlung zu entrichten. Bei verbindlicher Anmeldung bis zu vier Wochen vor Lehrgangsbeginn und Zahlung der kompletten Ausbildungskosten
bis zu diesem Termin, gewähren wir einen zusätzlichen Preisnachlass von 4,25 % (schon rabattierte Sonderangebote sind hiervon ausgenommen).


2. Ausbildung

Kostenübernahme durch Kommunales Job-Center laut SGB II

Hier ist es nötig eine Eingliederungsvereinbarung nach § 15 SGB II mit dem Kommunalen Job-Center abzuschließen. Dies ist nur für Schüler möglich die sich selbst (bzw. bei Schülern die noch zu Hause wohnen, auch deren Eltern) im Bezug von ALG II befinden.

Es ist unbedingt nötig, dies vor Anmeldung an einem unserer Kurse, mit dem Kommunalen Job-Center der für Sie zuständig ist zu klären, da eine Kostenübernahme nach erfolgter Anmeldung nicht mehr stattfinden kann. Eine Kostenübernahme wird in jedem Einzelfall geprüft und kann daher nicht garantiert werden.

Es besteht hier eventuell auch die Möglichkeit eine Kostenübernahme für den Führerschein (Klasse C1) zu erhalten. Dies ist ebenfalls vor Anmeldung bei einer Fahrschule, mit dem Kommunalen Job-Center zu klären und kann nicht garantiert werden.

Für weitere Rückfragen zu diesem Antrag bzw. zu dieser Vereinbarung wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Sachbearbeiter bei Ihrem Kommunalen Job-Center in der Abteilung Arbeit und Soziale Sicherheit.


Antrag auf Bildungskredit

Zur Unterstützung von Studierenden sowie von Schülerinnen und Schülern in fortge­schrittenen Ausbildungsphasen wird im Rahmen des Bildungskreditprogramms ein zeitlich befristeter, zinsgünstiger Kredit zur Ausbildungs­finanzierung angeboten. Er steht neben oder zusätzlich zu Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zur Verfügung.


Der Bildungskredit ist von Einkommen und Vermögen der Auszubildenden oder ihrer Eltern unabhängig. Durch Ausfallbürgschaften des Bundes sind die Konditionen besonders günstig.


Das Modell sieht vor, dass der Bildungskredit monatlich im Voraus in Raten von 300 Euro durch die KfW ausbezahlt wird. Andere Optionen sind jedoch möglich. Berechtigt sind volljährige Schüler/innen, die bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen oder diesen mit dem Abschluss ihrer gegenwärtigen schulischen Ausbildung erlangen werden.


Der Bildungskredit wird schriftlich beim Bundesverwaltungsamt, 50728 Köln, beantragt oder per Internet unter http://www.bildungskredit.de/  .


Hier einige Vorteile die der Bildungskredit bietet:


BAFÖG

Ob Sie als Schüler/innen BAföG-berechtigt sind, hängt nicht nur von der Art der Schule ab, die Sie besuchen, sondern - je nach Schulart - auch noch von weiteren Faktoren. So wird bei so mancher Schulart danach differenziert, ob der Besuch der Schule eine abgeschlossene Ausbildung voraussetzt. Auch kann für die Möglichkeit der Förderung entscheidend sein, ob Sie bei Ihren Eltern wohnen oder nicht bzw. ob eine entsprechende Schule vom Elternhaus erreichbar wäre.


Gefördert werden Fachschulen, die ohne vorher abgeschl. Berufsausbildung besucht werden können oder Berufsfachschulen, die beide mit einem berufsqualifizierenden Abschluss enden und deren Ausbildungsdauer mind. 2 Schuljahre beträgt. Der Förderbetrag ist allerdings sehr gering.
Nach unseren bisherigen Erfahrungen wird eine Förderung nur für die Ausbildung zur/zum Rettungsassistentin/ Rettungsassistenten bewilligt.


Der Antrag kann bei den für Sie zuständigen Ämtern für Ausbildungsförderung gestellt werden. Die für Sie zuständige Adresse können Sie unter der Adresse www.das-neue-bafoeg.de abrufen. Hier finden Sie noch weitere Informationen und auch PDF Formulare zum download.


3. Weiterbildung


Der Prämiengutschein

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Lernen im gesamten Lebenslauf. Ziel ist es, bessere Bildungs- und Aufstiegswege für mehr Menschen zu eröffnen. Dabei geht es auch darum, mehr Menschen zu Weiterbildung zu motivieren -zum Bespiel durch finanzielle Anreize. Diese Anreize schafft die Bildungsprämie. Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert.
Einen Prämiengutschein erhalten Weiterbildungsinteressierte, die erwerbstätig sind und deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 25.600 bzw. 51.200 Euro nicht übersteigt. In einer Prämienberatung prüfen geschulte Beraterinnen und Berater die individuellen Voraussetzungen der Interessierten und geben den Prämiengutschein aus. Damit übernimmt der Bund 50% der Weiterbildungskosten, maximal jedoch 500 Euro.
Unter der Internetseite http://www.bildungspraemie.info/  finden Sie weitere Informationen und Formulare die für die Antragstellung notwendig sind.


Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung

Die Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung gGmbH (kurz SBB) arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sie führt das Förderprogramm der Bundesregierung "Begabtenförderung berufliche Bildung" durch. Das BMBF stellt die Mittel dafür bereit. Aus den Fördermitteln können Stipendiatinnen und Stipendiaten des Programms bis zu 5.100 EUR für anspruchsvolle Weiterbildungen erhalten. Die Förderung läuft über maximal drei Jahre.
In die Begabtenförderung berufliche Bildung kann als Stipendiatin / Stipendiat einmal aufgenommen werden, wer eine Ausbildung in einem der folgenden Berufe besonders erfolgreich abgeschlossen hat:


- Berufsabschluss in einem dualen Ausbildungsberuf
oder
- Berufsabschluss in einem bundesgesetzlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen (z.B. Rettungsassistent)


Dieser Antrag bzw. diese Förderung kann z. B. für die Weiterbildung zum EEMSP (European Emergency Medical Paramedic) oder zum LRA (Lehrrettungsassistenten) gestellt werden.Sie haben drei Möglichkeiten, Ihre Qualifizierung für die Begabtenförderung berufliche Bildung nachzuweisen:

a)  Sie haben Ihre Berufsabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten oder besser als „gut" (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote 1,9 oder besser) bestanden
b) Sie sind bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb unter die ersten Drei gekommen
c) Sie weisen Ihre besondere Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag Ihres Arbeitgebers oder der Berufsschule nach, wenn Sie die Mindestpunktzahl/-note (Ziffer a) oder die Wettbewerbsplatzierung (Ziffer b) nicht erreicht haben.


Bei der Aufnahme in das Programm müssen Sie grundsätzlich jünger als 25 Jahre sein. Durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten  können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden.


Ihre Ansprechpartnerin in allen Fragen der Begabtenförderung berufliche Bildung ist die Stelle, bei der Ihr Berufsausbildungsverhältnis eingetragen ist bzw. war.


Achtung: Ihre Ansprechpartnerin ist deshalb NICHT die SBB.


Je nach Berufsausbildung ist Ihre Zuständige Stelle z. B. eine:

Weitere Informationen finden Sie unter www.begabtenfoerderung.de  


Die aufgeführten Informationen sind frei formuliert und zusammengetragen, es wird daher keine Gewährleistung auf Richtigkeit und Vollständigkeit übernommen.